Psychotherapie GKV

Die Gruppentherapie findet 10x in einem wöchentlichen Turnus statt (außer in den Ferien) und dauert 1 Stunde und 40 Minuten. Eine Gruppe besteht aus max. 7 Teilnehmern, die ungefähr das gleiche Alter haben und für die Dauer der Therapie zusammenbleiben. Ziel der Gruppentherapie ist es, soziale Kompetenzen zu erlernen und zu erproben, wie z.B. das Kommunizieren eigener Bedürfnisse oder der Umgang mit Konflikten. Der Vorteil dieser Therapieform besteht darin, dass Probleme und Erfahrungen im Umgang darin mit Gleichaltrigen besprochen und neue Verhaltensweisen (z.B. über Rollenspiele) mit therapeutischer Begleitung eingeübt werden können. Regelmäßige Entspannungsübungen sind ein fester Bestandteil der Gruppentherapie.

Die Gruppentherapie ist für Kinder zwischen 6 und 8 Jahren bzw. zwischen 9 und 12 Jahren konzipiert und findet immer mittwochs um 15:00 Uhr statt. Die Gruppentherapie für Jugendliche findet ohne Elterntraining immer freitags um 16:00 Uhr statt.

In der parallel zur Gruppentherapie laufenden Einzelpsychotherapie wird verhaltenstherapeutisch gearbeitet. Konkret bedeutet dies, dass  Ursachen und Entstehungsgeschichte der Erkrankung bzw. der Verhaltensstörung gemeinsam erarbeitet und besprochen werden. Das Ziel der Therapie besteht darin, das Kind bzw. den Jugendlichen für die Herausforderungen des Alltags zu stärken, indem es seine Ressourcen erkennt und nutzt sowie für einen besseren Umgang mit Problemen neue Strategien und Vorgehensweisen erlernt. Eine Einzelpsychotherapiestunde dauert 50 Minuten.

Zur Therapie des Kindes wird das Elterntraining genutzt. Dieses hat zum Ziel, die erzieherische Handlungs- und Problemlösekompetenz der Eltern und damit auch ihre Beziehung zum Kind zu stärken. Die Teilnehmer bleiben für die Dauer des Elterntrainings zusammen. Die Sitzungen werden thematisch an die Bedürfnisse und Wünsche der Teilnehmer angepasst und finden parallel zur Gruppentherapie des Kindes mittwochs um 15:00 Uhr statt.

Die Praxis für Verhaltenstherapie ist eine sogenannte Lehrpraxis. Das bedeutet, dass  Psychologen, die eine Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten absolvieren und Psychologiestudenten in der Praxis tätig sind. Das heißt, studentischen Praktikanten sind hin und wieder bei Gruppen- und Einzelgesprächen anwesend oder führen zu Beginn der Therapie die psychologische Testdiagnostik unter Supervision durch. Selbstverständlich unterliegen alle Praktikanten der Schweigepflicht.